Schank 2017-07-05T23:36:09+00:00

Schank

Schunkel‐Pogo‐Folk« steht in dem Banner unter ihrem Namenszug und das trifft den berühmten Nagel auf den Kopf. Sie selbst nennen es auch Großstadt‐Folk« und auch das passt. Schank, ein Quartett aus gestandenen Musikern, hat das Spaß‐Projekt am Tresen einer Kölner Kneipe ausgeheckt. Wo auch sonst?! Aus der Bierdeckel‐Idee entwickelten sich Songs, so unterschiedlich wie die Stimmungskurve eines gelungenen Zechabends: Ungestüme Protestsongs (»Geld für alle«), beseelte (»Trinklieder Ich brauch’ jetzt ein Bier«) und nachdenkliche Balladen für den Nachhauseweg (»Nostalgie«).

Und genau so abwechslungsreich wie die Songs sind die Vierer‐Bande auch live. Schank schenken ordentlich ein: Mal wild, mal romantisch und dabei immer voll auf die Zwölf. Die vier Domstädter singen in der Regel in schnodderigem Hochdeutsch, von einigen ihrer Hits gibt es aber auch kölsche Versionen. Die Truppe um Martell Beigang, Drummer von Dick Brave und der legendären Folkband m. walking on the water, spielt bei Schank Akustik‐Bass und teilt sich den Leadgesang mit Tim Talent, einem wilden Shouter, Mandolinisten und Gitarrenzertrümmerer aus der Kölner Südstadt. Beide schreiben schon lange zusammen, haben die Bühne bereits über zweihundertmal geteilt und zwei Platten mit Hallo*Erde veröffentlicht. Thomas Schüßler untermalt ihre Songs stimmungsvoll mit seinem Akkordeon. Zwischendurch greift er immer wie‐der selbst zur Gitarre, um für die richtige Dosis Lärm zu sorgen. Und Moritz Groß peitscht die Band am Standschlagzeug mit dreckigen Besen‐Beats nach vorne. Na, dann, Prost!

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