Martin Henger Quartett

Django lebt! Zumindest solange, wie man sich seiner erinnert. Und das tun Martin Henger und sein Quartett mit ihrem ›Jazz Manouche‹-Projekt. Manouche nannte man die im Elsass ansässigen Sinti, zu denen Djangos Familie gehörte. Nach Stationen in Nizza, Italien, Korsika und Nordafrika lebte sie in einer Wohnwagensiedlung am Rand von Paris. Bei einem Brand seines Trailers erlitt Django schwere Verbrennungen, zwei Finger seiner Griffhand blieben steif. Dennoch wurde er »Monsieur Guitare« und gilt als Begründer des europäischen Jazz. Bei der Adaption der Django-Klassiker geht’s weniger um Werktreue, als vielmehr um den Spaß an dem bewegten, fröhlichen Gypsy Swing, den Django weltberühmt machte und den das Martin Henger Quartett in der Musikschule Piccolo kongenial präsentiert. Voilà

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